Unsere Gartensternwarte II

Unsere Gartensternwarte Seite I




So sieht das ganze in geöffnetem Zustand aus (noch ohne Säule und EQ-6 SynScan). Der Firstbalken ist ausgehängt sowie das Firstdreieck (an der Front) nach aussen geklappt. So habe ich einen passablen Rundumblick. Einen Schönheitspreis gewinne ich zwar nicht damit, aber mit der Funktionalität bin ich sehr zufrieden! Und ausserdem: In der Nacht sieht`s ja eh keiner.

Hier sieht man einen Dachflügel mit den beiden Haltegriffen zum Öffnen und Schliessen. 4 Scharniere verbinden die Platte mit dem Gaubengerüst. Unten an den Scharnieren ist die Platte 1,70m und oben 2,20m lang, die Breite beträgt 1,50m. Das sind knapp 3qm, die aber trotzdem gut zu öffnen sind, ohne dass man ein Muskelmann sein müsste. Die beiden schräg abgeschnittenen Stücke der Flügel ergaben zusammengeschraubt exakt das Firstdreieck, ohne Verschnitt!
Zum Öffnen stelle ich eine Staffelei direkt unter die beiden Griffe und drücke mit ausgestreckten Armen - während ich die Staffelei hochsteige - den Flügel auf.

An diesem Stahl-Schuh wird der Firstbalken einfach ein- und ausgehängt. An der gegenüberliegende Seite ist so ein Teil nochmal an das aufklappbare Firstdreieck festgeschraubt.

Damit es oben nicht reinregnet habe ich eine Winkelleiste aus Hartbitumen an den etwas längeren Flügel geschraubt. Allerdings haben sich im Sommer dort Wespen ein gemütliches Nestchen gebaut. Das habe ich inzwischen unter Einsatz meines Lebens entfernt. Gar nicht so ungefährlich das Astronomenleben!

Und so sieht der Blick nach draussen aus. Zwischenzeitlich habe ich mir noch einen ED APO 100 gegönnt.
Wer sich übrigens zutraut, selbst die Sparren aus dem Dachstuhl herauszuschneiden und eine Gaube zu bauen, der ist mit nur 500 Euro an Materialkosten dabei. Ich glaube preiswerter kann man sich keine Sternwarte einrichten und damit auch einen Traum erfüllen!


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